...der damalige "Erzrivale" von Boris Becker genießt heute das zurückgezogene Leben im schwedischen Växjö, von wo aus er sich heute mehr mit der Forstwitschaft als mit dem Rampenlicht beschäftigt, welches er noch bis 1995 mit seinen spektakulären Spielen beherrschte.
Diese Woche war Edberg zu Gast im mittelfränkischen Herzogenaurach, wo er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern einen kleinen Zwischenstopp im RAMADA Hotel auf der Herzo-Base einlegte, bevor es in den Urlaub nach Süd-Frankreich weiter ging. Hoteldirektor Dominik Maiser empfing die Tennislegende in der Lobby des Hotels: "Stefan Edberg ist wirklich ein großer Name im Sport. Ich kann mich noch gut an die spannenden Wimbledon-Finalis gegen Boris Becker erinnern, bei denen wir gespannt vor dem Fernseher saßen. Damals war ich gerade 10 Jahre alt und habe mich noch selbst im Tennis versucht," so Maiser, der von dem bescheidenen, ja sogar unscheinbaren Gast beeindruckt war: "Ich glaube nicht ein Gast hat Edberg um ein Autogramm gebeten. Niemand hat vermutet, dass es sich dort am Frühstücksbuffet um die Tennislegende handelt."
Wie schon zahlreiche Sportler zuvor, war auch Stefan Edberg begeister von dem neuen Hotel auf der Herzo-Base. "Nach einem sehr anstrengendem Tag auf der Autobahn zwischen Schweden und Herzogenaurach, haben wir uns hier sehr wohl gefühlt und entspannt," so Edberg vor seiner Abreise.